BKS Bank mit ausgezeichnetem Halbjahresergebnis

27.08.2021

Die BKS Bank hat die 10-Milliarden-Euro-Marke bei der Bilanzsumme überschritten und ihre Marktposition als größte Bank in Kärnten weiter ausgebaut. Der Periodenüberschuss von 36,6 Mio. EUR liegt deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank freut sich über ausgezeichnete Geschäftsentwicklung (Foto: Gernot Gleiss)

Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank freut sich über ausgezeichnete Geschäftsentwicklung (Foto: Gernot Gleiss)

Vor 35 Jahren – im Jahr 1986 – erfolgte das Going Public der BKS Bank an der Wiener Börse. Seit den Anfangsjahren an der Wiener Börse hat sich die BKS Bank kontinuierlich weiterentwickelt, neue Märkte erschlossen und früh auf die Chancen der Digitalisierung und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Das sukzessive Wachstum mündete nun im Überschreiten einer markanten Wachstumsschwelle: „Wir konnten erstmals die 10-Milliarden-Euro-Marke bei der Bilanzsumme übertreffen und unsere Position als Marktführer in Kärnten weiter ausbauen“, freut sich BKS Bank-Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer. Sie zeigt sich auch mit dem Periodenüberschuss von 36,6 Mio. EUR, der um 16,8 Mio. EUR signifikant über dem Vorjahresergebnis liegt, sehr zufrieden. 

Erfreuliches Kreditwachstum

Zum Bilanzsummenwachstum beigetragen hat die gute Entwicklung im Kredit- und Einlagengeschäft. „Zwar litten viele Unternehmen im ersten Halbjahr noch unter den Covid-19-bedingten Einschränkungen, dennoch war die Investitionsbereitschaft erfreulich hoch. Konzernweit haben wir neue Finanzierungen in Höhe von 1,1 Mrd. EUR vergeben. Vor allem in der Region Kärnten haben wir unsere Firmen- und Privatkunden von den Finanzierungsangeboten der BKS Bank überzeugt. Auf unseren ausländischen Märkten haben wir Finanzierungen in der Höhe von rund 250 Mio. EUR neu eingeräumt. Insgesamt sind die Forderungen an Kunden um 2,8 % auf 6,8 Mrd. EUR gestiegen“, so Stockbauer. Sie kann sowohl über Zuwächse bei Unternehmensfinanzierungen als auch bei Privatfinanzierungen berichten.

„Der Großteil unserer Privatkredite sind Wohnbaufinanzierungen. Durch Corona ist bei vielen der Wunsch nach einem Eigenheim stärker geworden. Obwohl durch Lieferengpässe die Baustoffpreise und in Folge die Immobilienpreise deutlich gestiegen sind, ist die Nachfrage nach Wohnbaukrediten ungebrochen hoch. Die niedrigen Kreditzinsen kompensieren quasi einen Teil der Mehrkosten der Häuslbauer“, sagt die Vorstandsvorsitzende. Insgesamt hat die BKS Bank 1,5 Mrd. EUR Kredite an Privatkunden vergeben.

Primäreinlagen eilen von Rekord zu Rekord

Obwohl die Primäreinlagen bereits zum Jahresende 2020 einen absoluten Höchststand erreichten, setzte sich die Steigerung 2021 weiter fort. „Den Rekordstand von 7,9 Mrd. EUR (+7,2 %) sehen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir sind sehr dankbar für das hohe Kundenvertrauen, müssen dadurch aber auch in Relation hohe Aufwendungen in Kauf nehmen. Nach wie vor können Liquiditätsüberschüsse bei der EZB nur mit negativen Zinsen in Höhe von -0,5 % veranlagt werden, was sich ungünstig auf die Profitabilität von Banken auswirkt“, erklärt Herta Stockbauer.

Betreute Kundengelder steigen, Green Bonds gefragt

Die niedrigen Sparzinsen führen auch dazu, dass immer mehr Anleger am Kapitalmarkt investieren. Die von der BKS Bank verwalteten Kundengelder erhöhten sich um 9,3 % auf 20,4 Mrd. EUR, das Depotvolumen stieg auf 12,4 Mrd. EUR. Bei Veranlagungen besonders gefragt sind derzeit nachhaltige Geldanlageprodukte, wie Green Bonds. Dies sind Anleihen, mit deren Emissionserlös ökologisch nachhaltige Projekte finanziert werden. Sie sind ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Wirt-schaft in Europa. Die BKS Bank zählte zu den ersten Banken in Österreich, die Green Bonds begeben hat. Auch 2021 setzt sie diesen nachhaltigen Emissionskurs fort. Die BKS Bank finanziert mit dem aktuell zeichenbaren Green Bond erstmals ein Green Building, und zwar das BKS Holzquartier in Klagenfurt.

„Für Green Bonds gibt es ein großes Projektspektrum, das für diese innovative Finanzierungsform in Frage kommt. Dies spiegeln auch die bislang von uns aufgelegten Green Bonds wider. Mit diesen wurden Photovoltaikkraftwerke, ein Kleinwasserkraftwerk sowie eine Biomasse- und Abluftreinigungsanlage finanziert. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten“, erklärt Stockbauer. 

Digital aktiv

Auch im Bereich der Digitalisierung tut sich viel Neues. „Wir arbeiten intensiv an weiteren digitalen Onboarding-Lösungen. Ein Online-Konto für Firmenkunden wird über unseren Onlineshop oder über die Webpage demnächst zugänglich sein, über die bisher zum Beispiel schon Wohnbaukredite, Konsumkredite, Privatkonten und Fondssparpläne abgeschlossen werden können“, berichtet die Vorstandsvorsitzende. Selbstverständlich realisiert die BKS Bank auch für interne Prozesse digital optimierte Lösungen. Seit kurzem unterstützt die digitale Vertriebsassistentin Vera unsere Filialmitarbeiter und einfache Routinetätigkeiten werden zunehmend durch Software-Roboter erledigt.

Signifikanter Ergebniszuwachs

Diese Erfolge im operativen Geschäft mündeten auch in einem ausgezeichneten Periodenüberschuss von 36,6 Mio. EUR (+16,8 Mio. EUR). Getragen wurde der markante Ergebniszuwachs auch von einem attraktiven Börsenumfeld, geringeren Kreditrisikovorsorgen und einem verbesserten at Equity-Ergebnis. Die Zinserträge von 81,0 Mio. EUR blieben zwar hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück, gleichzeitig sanken die Zinsaufwendungen aber um 12,3 % auf 13,6 Mio. EUR. Auch die befürchtete – pandemiebedingte - Insolvenzwelle ist vielerorts ausgeblieben. Daraus ergab sich eine geringere Risikovorsorge. Zum 30. Juni 2021 bildete die BKS Bank Kreditrisikovorsorgen im Ausmaß von 9,5 Mio. EUR, eine Reduktion um 5,9 Mio. EUR oder 38,5 % gegenüber dem Juniultimo 2020. Dadurch stieg der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge um 6,2 % auf 58,0 Mio. EUR an. 

Provisionsgeschäft entwickelt sich gut

Mit 4,3 % Zuwachs entwickelte sich auch der Provisionsüberschuss (33,3 Mio. EUR) sehr zufriedenstellend. Neben dem Wertpapiergeschäft verzeichnete die BKS Bank auch eine sehr gute Nachfrage nach Zahlungsverkehrsdienstleistungen. „Die Transaktionszahlen haben 2021 bei den Kartenumsätzen merklich angezogen und nähern sich wieder Vor-Pandemie-Werten an. Weiters setzen immer mehr Kunden auf Online-Bezahlsysteme und vertrauen auf die Beratung unserer Experten. Wir haben in den vergangenen Monaten auch unser Geldausgabenetz erweitert und dabei zahlreiche Gemeinden als Neukunden gewinnen können“, sagt die Vorstandsvorsitzende.

Höhere Personal- und Digitalisierungskosten 

Der Verwaltungsaufwand stieg von 60,4 Mio. EUR auf 64,4 Mio. EUR an, davon entfallen 39,5 Mio. EUR (+5,1 %) auf den Personalaufwand, dessen dynamische Entwicklung auf die Kollektivvertragserhöhung und auf personelle Zuwächse zurückzuführen ist. Die Steigerung im Sachaufwand ergab sich vor allem durch höhere IT-Kosten, die durch die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie entstanden sind. Auch die regulatorischen Kosten sind nach wie vor hoch. Unter anderem fielen Aufwendungen für den Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds in Höhe von je 3,8 Mio. EUR sowie 0,6 Mio. EUR für die Stabilitätsabgabe an. Darin enthalten sind 1,5 Mio. EUR an Beiträgen, die durch die Insolvenz der Mattersburger Commerzialbank verursacht wurden.  

Ausgezeichnet

Die BKS Bank kann sich im ersten Halbjahr nicht nur über die gute Geschäftsentwicklung freuen, sondern auch über vielfältige externe Anerkennung ihrer Leistungen, allen voran über den Nachhaltigkeits-Preis der Wiener Börse. „Dieser Preis honoriert unseren jahrelangen nachhaltigen Weg und die Bedeutung von Nachhaltigkeit als Innovationstreiber“, erklärt Stockbauer. Ein Zeichen für die verantwortungsbewusste Geschäftsstrategie ist auch, dass die BKS Bank-Stammaktie Mitte Juni bereits zum sechsten Mal in Folge in den Nachhaltigkeitsindex-VÖNIX aufgenommen wurde. 

„In einer österreichweit durchgeführten Bankenstudie wurde die BKS Bank außerdem zur innovativsten und sympathischsten Bank in Kärnten auserkoren. Österreichweit konnten wir die beste Weiterempfehlungsrate erzielen. Wir sehen in diesen zahlreichen Auszeichnungen eine Bestätigung für die hohe Qualität unserer Arbeit“, so die Vorstandsvorsitzende. 

Zuversichtlicher Blick ins zweite Halbjahr

Stockbauer zeigt sich für das zweite Halbjahr sehr zuversichtlich. „Wir sind mit vollem Elan dabei, wichtige strategische Meilensteine umzusetzen. Für unsere Marktgebiete zeigen die Wirtschaftsprognosen nach oben und der Impffortschritt lässt hoffen, dass die Zeit der Lockdowns hinter uns liegt. Wir blicken daher optimistisch auf die weitere Geschäftsentwicklung der BKS Bank.“

Download Halbjahresfinanzbericht 2021

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Die Angaben in dieser Pressemitteilung dienen lediglich der unverbindlichen Information und ersetzen keinesfalls die Beratung für den An- oder Verkauf von Wertpapieren. Es handelt sich weder um ein Anbot noch um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Wertpapiere, ebenso wenig handelt es sich um eine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung. Diese Werbemitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Ausschließliche Rechtsgrundlage für den erwähnten Green Bond stellen der aktuelle veröffentlichte Basisprospekt der BKS Bank AG einschließlich aller Nachträge sowie die veröffentlichten Endgültigen Bedingungen inklusive Zusammenfassung dar, die auf der Homepage der Emittentin unter www.bks.at/investor-relations/anleiheemissionen, abrufbar sind.