Wolfgang Sohm

ist Leiter unserer neuen BKS Bank-Filiale in Hernals. Im Gespräch erzählt er, wie man eine neue Filiale erfolgreich eröffnet und warum er als ehemaliger Profimusiker den Weg zur BKS Bank gefunden hat.

Herr Sohm, Sie haben im Herbst 2018 die BKS Bank-Filiale Hernals in Wien als Filialleiter eröffnet. Wie geht es Ihnen nach den ersten Monaten Betrieb?
Ich bin zufrieden. Wir konnten schon einige Finanzierungen abschließen und auch neue Kontoabschlüsse bekommen wir laufend rein. Das Interesse an dem breiten Angebot der BKS Bank ist groß, wobei auch nachhaltige Produkte stark nachgefragt werden. Die Weiterempfehlungen aus bestehenden Netzwerk helfen meinem Team und mir dabei sehr.

Eine Filiale bei null zu beginnen klingt nach einer sehr schwierigen Aufgabe. Ist das so?
​​​​​​​Die Tatsache, dass noch keine Kunden da sind, ist natürlich eine immense Herausforderung, vor der ich großen Respekt habe. Der Start ist aber sehr gut gelungen und ich bin optimistisch, dass wir unsere Zielvorgaben erreichen werden. Dabei ist es wichtig, es nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich täglich neu zu motivieren. Der größte Ansporn sind für uns dabei zufriedene Kunden. Für das neue Jahr haben wir uns viel vorgenommen.

Ihre nagelneue Filiale wurde nach dem neuen Filialkonzept erbaut. Worin sehen Sie die Vorteile? 
Die Filiale riecht sogar noch ganz neu. Emotional ist das so, wie wenn man immer einen Gebrauchtwagen gefahren ist und dann kauft man sich endlich einmal einen Neuwagen. Das ist ein sehr gutes Gefühl. Die wesentlichste Änderung in der Organisation ist, dass Bargeldgeschäfte in einem eigenen Raum stattfinden und nicht mehr am Schalter. Das schätzen unsere Kunden sehr, da es diskreter ist als bisher. Auch die gemütliche Lounge im Empfangsbereich wird gerne genützt.   

Sie kommen ja von einem größeren Institut zu uns. Was sind die Vorteile der BKS Bank im direkten Vergleich?
Die professionelle Beratung meiner Kunden ist für mich das wichtigste. Aufgrund vieler Veränderungen in der Bankenbranche kommt diese bei so manch größeren Instituten meines Erachtens zu kurz. Die BKS Bank ist im Gegensatz dazu noch ganz nah am Kunden und legt großen Wert auf die persönliche und individuelle Beratung. Auch werden parallel zum Ausbau des digitalen Angebots noch neue Filialen eröffnet, wie unsere Filiale hier in Hernals. Ich kann mein umfassendes Know-How als Bankberater somit unmittelbar einsetzen.

Wie läuft es mit den neuen Kollegen?
​​​​​​​Auf meine Kollegen und mein Team kann ich mich absolut verlassen. Wichtig ist mir auch der sehr gute Kontakt zu meinen direkten Vorgesetzten. Mit ihnen kann ich auf Augenhöhe reden - bodenständig und vernünftig. Ich finde jederzeit ein offenes Ohr für meine Anliegen und kann auch ein breites Ausbildungsangebot nützen.

Sie sind nicht nur ausgebildeter Bankexperte sondern waren auch Profimusiker. Wie kam es dazu?
Ich bin ursprünglich von Vorarlberg nach Wien gekommen, um hier klassische Trompete zu studieren. Nach einiger Zeit habe ich aber erkennen müssen, dass es sehr schwer ist im Musikbereich eine Anstellung zu finden. Dann habe ich eine Zeit lang unterrichtet, was mir aber nicht so lag. Nach ein paar Jahren habe ich mich dann nach Alternativen umgeschaut.

Und dann kamen Sie gleich auf eine Bank?
​​​​​​​Ein Studienkollege war damals in einer Bank beschäftigt. Durch den bin ich auf die Idee gekommen, obwohl ich ursprünglich nichts mit einer Bank am Hut hatte. Ein Schritt, der mich schlussendlich bis hier nach Hernals gebracht hat und den ich jederzeit wieder gehen würde. Die Bankenbranche ist in ihrer Breite sehr spannend und extrem abwechslungsreich.

Ist eine musikalische Ausbildung gut für die wirtschaftliche Tätigkeit?
​​​​​​​Ja, wenn man in einer Musikgruppe spielt ist das 100%iges Teamwork. Man muss auf die Anderen eingehen, sich auf sie einlassen, sie unterstützen und im selben Tempo unterwegs sein. Diese Eigenschaften helfen im normalen Arbeitsleben. Ich bin dankbar und froh für meine musikalische Ausbildung und möchte sie nicht missen.