Die häufigsten Fragen unserer Kunden rund um Karten

Erhält eigentlich jeder eine Kreditkarte und was ist GeoControl oder NFC? Und was zum Teufel ist ZOIN? Lesen Sie mehr in unseren FAQs.

Karten

Bankomatkarten heißen in der Fachsprache Maestro-Karten und sind meist Teil der von den Banken angebotenen Kontopakete. Voraussetzung für den Erhalt einer Bankomatkarte sind für gewöhnlich regelmäßige Gehaltseingänge. Jugendliche von 14 bis 17 Jahren erhalten  eine Bankomatkarte oft nur mit Zustimmung der Eltern. Jugendliche über 17 Jahren erhalten die Karte dann ohne Zustimmung der Eltern, wenn sie bereits eine eigene Lohn- oder Lehrlingsentschädigung haben.

Mit einer Maestro-Karte kann man am Bankomat sowie an den Geldausgabeautomaten der Banken Geld beheben, an Bankomatkassen und an vielen Automaten bezahlen.

Nein. Hinter jeder Bankomatkarte ist ein bestimmter Geldbetrag hinterlegt, der pro Tag oder Woche behoben werden kann (das sogenannte Limit).

Bitte melden Sie den Verlust Ihrer Maestro-Karte umgehend bei Ihrer Hausbank, damit diese gesperrt werden kann. Am Wochenende nutzen Sie bitte den Sperrnotruf der Kartenausgabestelle.

Die Abkürzung NFC steht für „near field communication“. Eine NFC-Karte ermöglicht kontaktloses Bezahlen von Kleinbeträgen bis EUR 25,-, was den Bezahlvorgang gegenüber einer herkömmlichen Zahlung beschleunigt. Daten, die bisher durch Stecken der Karte ins Terminal ausgelesen wurden, werden nun per Funk übertragen.

Die Karte kann grundsätzlich immer für kontaktloses Bezahlen genutzt werden. Um jedoch zu prüfen, ob die Karte auch tatsächlich vom rechtmäßigen Karteninhaber genutzt wird, ist von Zeit zu Zeit eine Transaktion mit Eingabe des PINs erforderlich (dafür muss die Karte gesteckt werden). Daher ist die Anzahl der Kontaktlos-Transaktionen ohne PIN in Folge auf maximal fünf beschränkt.

Der PIN-Code ist der Schlüssel zum Geldbeheben oder Bezahlen. Wenn Kriminelle Zugriff auf Ihre Karte (oder eine Kopie) und Ihren PIN-Code haben, können Sie von Ihrem Konto Geld beheben oder mit Ihrer Karte bezahlen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie immer gut auf Ihren PIN-Code achten. Das heißt:

  • Sagen Sie niemandem Ihren PIN-Code.
  • Falls Sie sich diesen nicht merken können, heben Sie ihn getrennt von der Bankomatkarte möglichst sicher auf. Notieren Sie ihn keinesfalls auf der Karte oder Kartenhülle oder auf einem Zettel in der Brieftasche
  • Lassen Sie sich nicht von Dritten bei der Eingabe Ihres PINs helfen.
  • Ihre PIN-Eingabe ist ausschließlich an Bankomaten, Bankomatkassen, Quick-Ladeterminals oder an Automaten (z.B. Fahrscheinautomaten) erforderlich. Geben Sie den PIN-Code nie in ein anderes Gerät ein.
  • Bei Verlust oder Diebstahl Ihrer Bankomat- oder Kreditkarte, wenn die Karte im Automaten stecken bleibt oder wenn Sie den Verdacht auf Missbrauch hegen, sollten Sie sofort die Sperre der Karte veranlassen. Zu den Sperrnotrufen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge.
  • Bestehen Sie immer auf Privatsphäre, wenn Sie Geld beheben oder mit der Karte bezahlen. Bitten Sie zu nahe tretende Personen, Abstand zu halten und lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln.

In diesem Fall informieren Sie bitte Ihren Bankberater. Er kann für Sie einen nachbestellen.

Maestro-Karten verfügen über einen hohen Sicherheitslevel. Trotzdem könnten durch manipulierte Geldausgabeautomaten Kartendaten kopiert werden und mit diesen gestohlenen Daten Bargeldbezüge außerhalb Europas getätigt werden. Um Kunden vor Unannehmlichkeiten und möglichen Betrugsfällen zu schützen, werden Bargeldbehebungen mit Maestro-Karten für bestimmte Regionen außerhalb Europas unterbunden. Unsere Kunden haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Karte bei Bedarf (beispielsweise für eine Urlaubsreise) kostenlos für einen weltweiten Einsatz freizuschalten.

Eine Kreditkarte ist eine Karte zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen. Die meisten Kreditkarten sind weltweit einsetzbar. Sie können in Geschäften und online benutzt werden. Der Name stammt daher, dass die Kreditkartenfirma dem Nutzer Kredit gewährt. Das heißt, die Kreditkartenfirma verrechnet die mit der Karte getätigten Einkäufe nur einmal im Monat und streckt den Einkaufsbetrag dem Kunden somit vor. Die bekanntesten Kreditkarten sind VISA, Mastercard und Diners Card.

Kreditkarten werden dann ausgegeben, wenn die Kriterien der Kreditkartenfirmen erfüllt sind. Das heißt, die Bonität des Kunden muss gegeben sein, da eine Kreditkarte wie ein Kleinkredit funktioniert.

Lange Zeit reichte es, wenn man bei Einkäufen mit Kreditkarten den Kauf mit einer Unterschrift bestätigte. Immer mehr Kreditkarten verlangen zukünftig zur Bestätigung eines Zahlungsvorganges vorwiegend die Eingabe eines vierstelligen PIN-Codes durch den Karteninhaber. Die bis dato notwendige Unterschrift entfällt. Damit wird der Level an Sicherheit bei der Zahlung weiter erhöht und das Risiko des Missbrauchs weiter reduziert. Bei Karten von cardcomplete können Sie übrigens unter www.cardcomplete.at/wunschpin den PIN-Code für Ihre Kreditkarte selbst bestimmen.

Der PIN-Code ist der Schlüssel zum Geldbeheben oder Bezahlen. Wenn Kriminelle Zugriff auf Ihre Karte (oder eine Kopie) und Ihren PIN-Code haben, können Sie von Ihrem Konto Geld beheben oder mit Ihrer Karte bezahlen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie immer gut auf Ihren PIN-Code achten. Das heißt:

  • Sagen Sie niemandem Ihren PIN-Code.
  • Falls Sie sich diesen nicht merken können, heben Sie ihn getrennt von der Bankomatkarte möglichst sicher auf. Notieren Sie ihn keinesfalls auf der Karte oder Kartenhülle oder auf einem Zettel in der Brieftasche
  • Lassen Sie sich nicht von Dritten bei der Eingabe Ihres PINs helfen.
  • Ihre PIN-Eingabe ist ausschließlich an Bankomaten, Bankomatkassen, Quick-Ladeterminals oder an Automaten (z.B. Fahrscheinautomaten) erforderlich. Geben Sie den PIN-Code nie in ein anderes Gerät ein.
  • Bei Verlust oder Diebstahl Ihrer Bankomat- oder Kreditkarte, wenn die Karte im Automaten stecken bleibt oder wenn Sie den Verdacht auf Missbrauch hegen, sollten Sie sofort die Sperre der Karte veranlassen. Zu den Sperrnotrufen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge.
  • Bestehen Sie immer auf Privatsphäre, wenn Sie Geld beheben oder mit der Karte bezahlen. Bitten Sie zu nahe tretende Personen, Abstand zu halten und lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln.

Die digitale Maestrokarte kann mit einem NFC-fähigen Android-Gerät mit einer aktuellen Android Version (ab Version 8) verwendet werden.

Die digitale Maestrokarte wird in einem sicheren Bereich am Endgerät, dem "Android Keystore", gespeichert. Auf dieses Element können nur zertifizierte Apps zugreifen. Die BKS Wallet ist so eine zertifizierte App.

Der mPIN ist eine 4-stellige Ziffernkombination, die Sie nach der Aktivierung Ihrer digitalen Maestrokarte direkt in der App selbst festlegen.
 
Der mPIN wird in der App für folgende Aktivitäten benötigt: 

  • zum Aktivieren der Karte
  • zur Anzeige der vollständigen, sonst geschützten Kartendaten wie Kartennummer, Ablaufjahr und -monat, CVC2 (z.B. zur Verwendung im e-Commerce),
  • zur Verlängerung der Gültigkeitsdauer Ihrer digitalen Maestrokarte (sobald diese verfügbar ist und per Nachricht angezeigt wird),
  • zur Freigabe von weiteren Kleinbetragszahlungen, wenn die App Sie dazu auffordert (siehe unten),
  • zum Ändern des mPIN (jederzeit in der App möglich),
  •  zum Rücksetzen des Anmeldemusters der App, oder
  • zum Löschen der digitalen Maestrokarte aus dem „Android Keystore“ auf Ihren Wunsch hin (z.B. vor Weitergabe der SIM-Karte an einen neuen Vertragsinhaber).

Sie können bis zur Gesamtsumme von € 125,- in ununterbrochener Reihenfolge Kleinbetragszahlungen (unter € 50,-) ohne Eingabe des Bezahl-PIN tätigen. Die Kontrolle dieser Grenze wird Ihnen von der App zur digitalen Maestrokarte abgenommen, indem die App Sie rechtzeitig vor Erreichen der € 125,- Grenze auffordert, den mPIN zur betreffenden Karte in der App einzugeben. Danach wird die Summierung wieder bei Null begonnen (Internetverbindung vorausgesetzt).

 

Der mPIN ist aber kein Ersatz für den Bezahl-PIN. Der Bezahl-PIN ist – unabhängig von den o.a. Grenzen – bei jeder Zahlung über € 50,- am Terminal einzugeben. In diesem Fall wird die o.a. Summe automatisch wieder auf Null zurückgesetzt und eine etwaige mPIN Eingabe nach App-Aufforderung entfällt.

Um ZOIN zu nutzen muss zuerst die BKS Wallet der BKS Bank auf folgende Weise installiert werden:

Laden Sie die BKS Wallet aus dem Google Playstore (Android) oder dem iTunes Store (iOS/Apple) herunter. Die App BKS Wallet der BKS Bank ist kostenlos.

Melden Sie sich einmalig mit den Zugangsdaten von Ihrem Internetbanking an und starten Sie den Registrierungsprozess unter dem Menüpunkt „ZOIN für diese Karte aktivieren“. Die BKS Wallet führt Sie dann durch den Registrierungsprozess. Sie benötigen dazu Ihre SecurityCard.

ZOIN ist ausschließlich für Zahlungen zwischen Privatpersonen nutzbar.

Alle Zahlungen mit ZOIN werden wie bei einer Zahlung mit der Maestro Karte direkt vom Konto des Senders abgebucht. Zahlungseingänge werden ebenfalls am hinterlegten Konto gutgeschrieben. Die Transaktionszeit für diese Zahlungen beträgt nur wenige Sekunden.

ZOIN ist genauso sicher, wie die Verwendung der Maestrokarte beim Bezahlen im Geschäft. Wer ZOIN am Handy aktiviert hat, sollte das Handy gleich gut schützen wie seine Maestrokarte (wir empfehlen eine Bildschirmsperre).