Jürgen Österle - Private Banking

Vermögende Kunden sind sein Spezialgebiet. Jürgen Österle arbeitet in der „Champions-League“ der Anlageberatung. Seit vielen Jahren ist er Kapitalmarktexperte in der BKS Bank, ein gefragter „Private Banker“. Er gibt uns heute im Blick hinter die Kulissen Antworten zu seiner Person.

Welche Ausbildung benötigt man für einen „Private Banker“? Welche Ausbildung haben Sie genossen?
Ich war jahrelang in der Anlageberatung, dann habe ich die Ausbildung zum Certified Portfolio Manager (CPM) gemacht. Als Asset Manager konnte ich dann viele Erfahrungen sammeln als Vermögensverwalter für Privatdepots und im Bereich des Dachfonds- und Spezialfondsmanagements. Danach arbeitete ich einige Jahre in einem Spezialkreditinstitut und in einer Wertpapierfirma mit Spezialisierung auf Optionen. Als ich in die BKS Bank kam, hatte ich bereits rund zehn Jahre lang Erfahrungen im Private Banking.

Wie sind Sie zur BKS Bank gekommen?
Die Direktion Wien-Niederösterreich-Burgenland hat einen Private Banking-Betreuer gesucht. Ich habe mich beworben und bin mittlerweile 25 Jahre im Unternehmen!

Warum entschieden Sie sich für den Fachbereich Veranlagungen?
Das Thema Börse fasziniert mich schon seit Schulzeiten. In den vergangenen 25 Jahren spezialisierte ich mich in den Bereichen Fondsmanagement und Vermögensverwaltung. Es vergeht kein Jahr, indem man nicht dazulernen kann.

Worin sehen Sie ihre Aufgabe als Private Banking Betreuer?
Für mich ist das Private Banking die „Champions-League“ der Veranlagung. Hier kann ich mein Fachwissen und die langjährige Erfahrung mit meinen Kunden teilen. Meine Aufgabe sehe ich in erster Linie darin, für jede Marktsituation passende Lösungen anzubieten, die zu den Zielen und Vorstellungen des Kunden passen.

Warum sollte man sein Geld überhaupt in Wertpapiere investieren?
Die Historie zeigt, dass es Sinn macht. Auch wenn stärkere Rückgänge – insbesondere an Aktienmärkten – fester Bestandteil des Kapitalmarktes sind, gehören breit gestreute Investitionen in unterschiedliche Anlagekathegorien zu jenen Werkzeugen, die Vermögen nicht nur erhalten sondern auch vermehren.

Was raten Sie einem Anleger?
Seien Sie durchaus kritisch! Hinterfragen Sie Ideen und Überlegungen. Und stellen Sie sich einer Tatsache: „Der Markt hat immer Recht“. Das bedeutet flexibel – mitunter mutig in den Entscheidungen zu sein.

Was motiviert Sie?
Ich arbeite in einem Bereich, der nicht nur spannend sondern auch vielschichtig ist. Neben Zahlen und Fakten, spielen politische und psychologische Aspekte eine ebenso wichtige Rolle. Das „beurteilen“ von möglichen Szenarien und deren Auswirkungen auf meine Kunden treiben mich an.