Denise Weise - Kundenbetreuerin Filiale Leibnitz

Die BKS Bank profitiert vom Brexit. Würde Großbritannien nicht den EU-Austritt planen, wäre Denise Weise nicht in der BKS Bank gelandet. So werden unsere Kunden von einer Privatkundenbetreuerin internationalen Formats betreut. ​​​​​​​

Frau Weise, sie sind seit Oktober 2018 in der BKS Bank tätig. Wie geht es Ihnen in Ihrer neuen Position?

Ich habe mich sehr gut eingelebt und beschäftige mich derzeit hauptsächlich mit Finanzierungen. Meine ersten eigenen Kunden bekomme ich aber erst, wenn ich alle erforderlichen Seminare besucht habe. Besonders freue ich mich auf den Abschluss der international anerkannten Anlageberaterprüfung EIP, da ich dann auch wieder in diesem spannenden Aufgabenbereich mein Wissen weitergeben kann.   

Interessiert sie der Anlageberatungsbereich besonders?

Ja, ich habe das auch zu Beginn meiner Bankkarriere schon gemacht. Für mich zählt insgesamt eine Rundumbetreuung des Kunden. Sowohl im Bereich der Finanzierung als auch im Bereich der Anlageberatung.

Sie sind viel herumgekommen. Wie hat es sie denn in die Steiermark verschlagen?

Meine Bankausbildung absolvierte ich ab 1990 in Deutschland bei der Landeszentralbank Baden-Württemberg. Danach habe ich bei der Dresdner Bank als Schaltermitarbeiterin angefangen und mich dort zur Kundenberaterin im Geschäft mit vermögenden Privatkunden hochgearbeitet.

Aber dann ging es erst richtig los?

Ja, 1997 bin ich mit meinen Mann nach Florida in die USA ausgewandert. Dort war ich Teammanagerin im Leasingbereich bei Bill Heart Chevrolet. Das war einer der größten Autohändler der USA. Das hat mir gut gefallen und ich blieb ganze elf Jahre dort. 2012 haben mein Mann und ich angefangen zu überlegen, wieder nach Europa zurückzukehren. Bis wir unser Haus verkauft haben und alles organisiert hatten, schrieben wir das Jahr 2015.

In welches Land sind sie denn gezogen?

Nach Großbritannien. Wir wollten im englischsprachigen Raum bleiben. Dort habe ich für eine internationale Versicherungsgesellschaft im Beschwerdemanagement gearbeitet. Durch den Brexit sind wir aber der Meinung gewesen, dass wir rasch europäisches Festland unter unsere Füße bekommen sollten. Dabei war es uns wichtig, dass wir auf der Sonnenseite der Alpen sind, sprich in Kärnten oder der Steiermark. Letztlich ist es dann die Steiermark geworden, weil meine Schwiegermutter in Marburg lebt. Ich freue mich sehr, dass mir die BKS Bank ein neues Zuhause gegeben hat.

Was hat den Ausschlag für die BKS Bank gegeben?

Die angenehmen Gespräche mit den Leitern der BKS Bank-Direktion Alfred Kordasch und Nikolaus Juhász in Graz und mit der Personalabteilung in Klagenfurt. Endgültig entscheidend war dann der Besuch in meiner jetzigen Filiale. Mir hat gefallen, dass unter meinen Kollegen auch Leute sind, welchen der Einstieg ins Bankgeschäft auch aus anderen Branchen ermöglicht wurde. Das hat mir gezeigt, dass die BKS Bank auf den Menschen wert legt. Deshalb habe ich mich für die BKS Bank entschieden.

Sie erzählen so, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre zwischen Kontinenten und Kulturen zur wechseln. Welche Eigenschaften mussten sie denn mitbringen, damit ihn das gelingen konnte?

Es ist nicht alles ganz reibungslos verlaufen. Letzten Endes muss man einen Plan haben und wirklich daran festhalten. Natürlich gehört auch ein gewisser Mut zum Risiko dazu. Mein Mann und ich haben immer dafür gearbeitet. Wenn die erste Hürde nicht funktioniert, muss man die zweite nehmen.