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Zur√ľck Safer Internet Day: So bezahlen Sie sicher im Internet

Safer Internet Day: So bezahlen Sie sicher im Internet

01.02.2021

Am 09. Februar 2021 findet der Safer Internet Day statt. Eine gute Gelegenheit, sich √ľber seinen Virenschutz, eine Firewall oder dar√ľber, wie man m√∂glichst sicher online bezahlt, Gedanken zu machen. Wir haben f√ľr Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

BKS Vorstandsmitglied Dieter Kraßnitzer

BKS Bank Vorstandsmitglied Dieter Kraßnitzer

Noch nie wurden so viele Rechnungen online bezahlt, wie heute. Neben der Verwendung des Klassikers Online-Banking ist es f√ľr viele Personen Standard, online get√§tigte Bestellungen oder Buchungen gleich mit Kreditkarte zu bezahlen. Leider kommt es dabei aber immer wieder zu Missbrauchsf√§llen, die oft vermeidbar gewesen w√§ren. BKS Bank-Vorstandsmitglied Dieter Kra√ünitzer, Christian Baumgartner vom Landeskriminalamt K√§rnten und Christoph Niessl von der PayLife Bank GmbH gaben daher unl√§ngst Tipps aus der Praxis, wie man online sicher bezahlen kann.

Konkret riet beispielsweise Dieter Kraßnitzer:

  • Keine Bank oder Versicherung schickt E-Mails aus oder macht Telefonanrufe, in denen Sie nach Ihren pers√∂nlichen Login-Daten f√ľr Ihr Online-Banking gefragt werden. Bei solchen Mails oder Anrufen empfehlen wir, keinesfalls Daten weiterzugeben. Wenn Sie unsicher sind, ob es sich doch um eine echte Anfrage handelt, rufen Sie Ihren Betreuer an und fragen Sie nach.
  • √úberpr√ľfen Sie regelm√§√üig Ihren Kontoauszug und Ihre Kreditkartenrechnung, ob tats√§chlich nur von Ihnen get√§tigte K√§ufe abgebucht werden. Wenn nicht, lassen Sie die Karte sofort sperren.
  • Kaufen Sie auch online nur bei vertrauensw√ľrdigen Plattformen ein.
  • √Ąndern Sie regelm√§√üig Ihre Passw√∂rter.
  • Regelm√§√üige Updates am PC, Tablet oder Smartphone gew√§hrleisten, dass die Sicherheitsvorkehrungen von Internetbrowser und Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand sind.
  • Ein Virenscanner, der regelm√§√üig aktualisiert werden muss, kann den Rechner vor Angriffen durch Hacker sch√ľtzen. Eine pers√∂nliche Firewall √ľberwacht zudem den ein- und ausgehenden Netzverkehr und verhindert unbefugte Zugriffe von au√üen.

Christian Baumgartner und Christoph Nissl gaben zudem einen √úberblick √ľber aktuelle Gefahrenquellen beim Umgang mit pers√∂nlichen Daten und neue Tricks der Internetbetr√ľger, um zu Daten und Passw√∂rtern zu kommen. So werden vermehrt Eintr√§ge in Sozialen Netzwerken, wie Facebook, dazu verwendet, um zu Informationen √ľber konkrete Zielpersonen zu gelangen. Verbreitet sind mittlerweile auch Phishing-Mails, in welchen eine Problemsituation vorget√§uscht wird (z.B. von Ihrem Konto wurde ein hoher Betrag abgebucht‚Ķ; Ihre Kreditkarte wurde gesperrt‚Ķ), welchen ein Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeites folgt, der vorgibt, helfen zu k√∂nnen, daf√ľr aber Kartendaten und PINs oder TANs braucht.

W√ľrde ich meine Daten auch einem Fremden auf der Stra√üe geben?

Der Rat der Sicherheitsexperten: ‚ÄěGehen Sie mit Ihren Daten in der virtuellen Welt genauso sorgsam um, wie in der realen. Fragen Sie sich immer, warum will jemand im Internet oder am Telefon diese Information von mir und w√ľrde ich sie auch einem Fremden auf der Stra√üe geben?‚Äú Nachsatz: Ein Bank oder Kartengesellschaft braucht sicher keine Konto- und Karten- oder Bankingnummern (weil sie diese schon hat) und w√ľrde auch nie Passw√∂rter per Mail oder Telefon abfragen.

Eine Bedrohungssituation wird auch mit sogenannter Scareware aufgebaut, das sind falsche Warnmitteilungen, die auf Computern eingeschleust werden und dazu auffordern, einem Link auf eine oft gef√§lschte Seite zu folgen oder einen Download durchzuf√ľhren, mit dem meist Viren oder Trojaner infiziert werden.

Bei Verdacht auf einen Schaden: Sofort die Bank informieren
F√ľr den Fall, dass trotz aller Vorkehrungen etwas passiert oder auch nur der Verdacht besteht, r√§t Cybercop Baumgartner sofort mit der Bank oder Kartengesellschaft Kontakt aufzunehmen und gegebenenfalls Sperren zu veranlassen. Jedenfalls im Schadensfall sollte immer auch Anzeige erstattet werden. Dies kann bei der n√§chsten Polizeiinspektion, bei der heute in der Regel ein speziell augebildeter Bezirksdatenermittler verf√ľgbar ist, oder beim jeweiligen Landeskriminalamt erfolgen. Um eine effektive Aufkl√§rungsarbeit der Polizei zu erm√∂glichen,  sollte m√∂glichst viel dokumentiert und vor allem nichts gel√∂scht werden.

Was tun, wenn man Opfer einer Cyberattacke wird:

  • Bank oder Kreditkartengesellschaft auf den Notruftelefonnummern informieren und Sperren veranlassen
  • Anzeige bei der n√§chsten Polizeiinspektion oder beim Landeskriminalamt
  • Keine Daten l√∂schen (z.B. Emails, etc.)
  • Screenshots machen (Notfalls mit Digitalkamera)
  • Tatzeiten notieren
  • Ausdrucke machen
  • Notizen machen

Foto: Gernot Gleiss (honorarfrei abdruckbar)
Bildunterschrift: BKS Bank-Vorstandsmitglied Dieter Kraßnitzer

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Petra Ibounig-Eixelsberger

Ihre Ansprechpartnerin

Mag. Petra Ibounig-Eixelsberger
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Beauftragte f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit

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