Bezaubernde Vorpremiere von Romeo & Julia

13.03.2024

Die BKS Bank und das Stadttheater Klagenfurt verbindet eine langjährige Kooperation. Gestern Abend besuchte der Vorstand der BKS Bank gemeinsam mit zahlreichen Kunden das Gastpiel des SNG Opera in balet Ljubljana.

Acht Personen, darunter Frau Herta Stockbauer und Herr Nikolaus Juhász, und ein Hund (in der Mitte) stehen auf der Bühne in Stadttheater. Hinter ihnen die Sitzplätze.
Der Vorstand der BKS Bank lud zu Romeo & Julia. V.l.n.r.: Lukas Zuschlag, Nikolaus Juhász – Vorstandsmitglied BKS Bank, Herta Stockbauer – Vorstandsvorsitzende BKS Bank, Nina Noč, Matthias Walter – Kaufmännischer Direktor Stadttheater Klagenfurt, Kenta Yamamoto, Choreograph Renato Zanella, Stadttheater Klagenfurt Intendant Aron Stiehl (Mitte vorne). Foto: ©Johannes Puch
 

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„Wir freuen uns sehr, dass das Staatsballett von Ljubljana nach dem großen Erfolg von Schwanensee vor einigen Jahren nun mit Romeo & Julia ein Gastspiel in Klagenfurt gibt und wir heute Abend die Vorpremiere genießen dürfen“, so Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, die gemeinsam mit Intendant Aron Stiehl den Ballettabend eröffnete. Rund 300 Kunden der BKS Bank sind der Einladung gefolgt und ließen sich in die fabelhafte Welt von William Shakespeare entführen. Hervorragende Arbeit leistete dabei, neben den tänzerischen Leistungen, Choreograph Renato Zanella. „Es ist wohl eines der berühmtesten und auch bekanntesten Ballettstücke der Welt. In seiner Neuinszenierung hat es uns heute Abend alle begeistert“, so Nikolaus Juhász, Vorstandsmitglied der BKS Bank. 

Die BKS Bank sieht sich selbst als Kunstsponsor und -mäzen und setzt bei ihren Kooperationen auch in diesem Bereich auf Kontinuität. „Wir unterstützen seit vielen Jahren ausgewählte Produktionen des Stadttheaters Klagenfurt, wobei wir uns in den letzten Jahren vorwiegend auf zeitgenössische Stücke konzentriert haben“, so Stockbauer. Mit dabei waren unter anderem „KOMA“ von Georg Friedrich Haas, „Lavant“ von Ute und Bernd Liepold-Mosser sowie die Oper HIOB von Berhard Lang. 

Über das Stück (@Stadttheater Klagenfurt): William Shakespeare Romeo und Julia ist vielleicht die größte Liebesgeschichte aller Zeiten und in jedem Falle die bekannteste. Sergei Prokofiev nahm sich des Sujets der unglücklich Verliebten im Jahre 1936 nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion an, die er nach den Wirren der Oktoberrevolution 1917 verlassen hatte. Hoffnungsvoll blickte er in die Zukunft, als das Moskauer Bolschoi-Theater sein erstes abendfüllendes Ballett Romeo und Julia aufführen wollte. Doch ähnlich wie sein Kollege Schostakowitsch wurde auch Prokofiev zum Opfer politischer Propaganda in der Zeit des stalinistischen Großen Terrors. Zusätzlich beklagten sich Tänzer*innen und Musiker*innen über seine Partitur: Die Musik sei seltsam orchestriert und aufgrund häufiger Rhythmuswechsel nicht tanzbar. Erst zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin und nicht in Moskau, sondern im tschechischen Brünn, konnte das Werk 1938 uraufgeführt werden. So teilte es das Schicksal vieler Meisterwerke der Theatergeschichte, deren Genialität sich Ausführenden und Publikum erst nach und nach offenbarte. Heute gehört nicht nur der berühmte Tanz der Ritter zu den allgemein bekannten Ohrwürmern der Partitur.