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Deutsche Reisepässe ab Sommer in der BKS Bank Zentrale

12.03.2026 16:40

Deutsche Staatsbürger können künftig diverse konsularische Dienstleistungen in der BKS Bank Zentrale am St. Veiter Ring 43 in Anspruch nehmen. Für die Ausstellung eines neuen Personalausweises oder Reisepasses müssen sie nicht mehr nach Graz oder Wien fahren.

Vorstandsvorsitzende der BKS Bank Nikolaus Juhász mit deutschem Botschafter und Gesandter

Bildunterschrift: v.l.n.r: Gesandter Klaus Vietze, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Nikolaus Juhász und der deutsche Botschafter Vito Cecere. Foto: © Caroline Knauder

Der Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Nikolaus Juhász, wurde am Donnerstag offiziell zum Deutschen Honorarkonsul für das Bundesland Kärnten ernannt. Das Büro des Honorarkonsuls wird ab Anfang Juni in der Zentrale der BKS Bank am St. Veiter Ring 43 angesiedelt sein.

Dort wird es möglich sein, einen neuen Personalausweis oder biometrischen Reisepass zu beantragen, amtliche Dokumente und Unterschriften beglaubigen zu lassen oder konsularische Bescheinigungen zu erhalten. Das barrierefreie und zentral in der Innenstadt von Klagenfurt gelegene Büro wird ab dem Frühsommer also eine deutliche Verbesserung für in Kärnten lebende Deutsche bedeuten.

Vito Cecere, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Österreich, bezeichnet die Ernennung von Nikolaus Juhász zum Deutschen Honorarkonsul in Kärnten als bedeutsames Signal: „Eine gute Nachbarschaft zeigt sich nicht nur direkt an der Grenze, sondern sie muss im ganzen Land mit Leben gefüllt werden. Mit Nikolaus Juhász gewinnt Deutschland dafür einen sehr würdigen Repräsentanten in Österreichs südlichstem Bundesland, der in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bestens vernetzt ist. Er wird einen starken Impuls für die Pflege und den Ausbau der deutsch-kärntnerischen Beziehungen leisten“, zeigt sich Botschafter Vito Cecere überzeugt.

Nikolaus Juhász, Vorstandsvorsitzender der BKS Bank, sieht in seiner Ernennung ein „wichtiges Zeichen für die weitere Stärkung der Beziehungen zwischen Deutschland und Kärnten“. Ziel sei es, „den grenzüberschreitenden Austausch insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Industrie, Kultur und Standortentwicklung nachhaltig zu vertiefen und Kärnten als starken Partner im deutsch-österreichischen Dialog zu positionieren“.

Facts and Figures

Deutsche Staatsbürger sind die mit Abstand größte Zuwanderergruppe in Kärnten – bei wachsender Tendenz. Im Jahr 2026 gibt es 16.700 Deutsche in Kärnten (auf Platz 2 und 3 folgen Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien mit etwas über 8.000 Staatsbürgern). Am Kärntner Arbeitsmarkt sind deutsche Fachkräfte nicht wegzudenken. 5.662 deutsche Staatsbürger waren im Vorjahr unselbständig in Kärnten beschäftigt.

Deutschland ist auch der mit Abstand wichtigste Handelspartner für die Kärntner Wirtschaft. Knapp 30 Prozent aller Im- und Exporte erfolgen aus bzw. nach Deutschland. 2024 wurden Waren im Wert von 5 Milliarden Euro gehandelt. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern hat der Handel mit Deutschland auch im ersten Halbjahr 2025 weiter zugenommen, wenn auch nur leicht. Von Jänner bis Juni 2025 wurden Waren im Wert von 1,38 Milliarden Euro nach Deutschland exportiert, die Importe aus Deutschland lagen bei 1,19 Milliarden Euro.

Und auch die unternehmerischen Verflechtungen sind signifikant. Deutsche Unternehmen waren im Jahr 2023 (aktuellste Daten) laut Nationalbank im Ausmaß von 3,8 Milliarden Euro an Kärntner Unternehmen beteiligt. Die aktiven Direktinvestitionen, also die Beteiligungen Kärntner Unternehmen an deutschen Unternehmen, machen 1,6 Milliarden Euro aus.

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