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Gutes Jahresergebnis ermöglicht höhere Dividendenausschüttung

08.04.2026 11:45

Die BKS Bank erzielte 2025 ein Jahresergebnis von EUR 147,0 Mio nach Steuern. Das Eigenkapital hat erstmals die Marke von EUR 2 Mrd. überschritten. An die Aktionäre wird eine Dividende von EUR 0,50 je Aktie ausgeschüttet (+25% gegenüber 2024).

BKS Bank Vorstand

©Caroline Knauder Bildunterschrift: Der Vorstand der BKS Bank freut sich über das drittbeste Ergebnis der Geschichte. V.l.n.r.: Clemens Bousquet, Renata Maurer Nikolić, Vorstandsvorsitzender Nikolaus Juhász, Dietmar Böckmann

Die BKS Bank konnte 2025 trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen an die Rekordergebnisse der Vorjahre anknüpfen und erzielte ein Jahresergebnis von EUR 147,0 Millionen. Die Dividende je Aktie steigt gegenüber 2024 um 25 % auf EUR 0,5 und ist die höchste Dividende in der Geschichte der BKS Bank.

Besonders dynamisch entwickelte sich das Kreditgeschäft. Insgesamt wurden neue Kredite im Volumen von EUR 1,8 Milliarden neu vergeben – ein Anstieg um 8,7 % gegenüber dem Vorjahr. Bei Privatkunden lag das Plus sogar bei 39,0 %. „Auch wenn es viele Unsicherheitsfaktoren gibt, investieren unsere Kundinnen und Kunden wieder verstärkt in die Zukunft und fokussieren auf Chancen statt nur auf Risiken“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Nikolaus Juhász.

Die nachhaltigen Finanzierungen erreichten mit EUR 1,4 Milliarden einen neuen Höchststand. Das Gesamtvolumen ist in den vergangenen vier Jahren um knapp 150 % gestiegen. Der allergrößte Teil entfällt auf Firmenkunden. „Auch wenn das Thema politisch etwas in den Hintergrund gerückt ist, wird weiter in Photovoltaik, energieeffiziente Industrieanlagen und andere grüne Projekte investiert. Die Unternehmen wissen ganz genau, dass sich Nachhaltigkeit auch ökonomisch rechnet“, ist Juhász überzeugt.

Wieder angesprungen sind die Wohnbaufinanzierungen. Das Neugeschäft legte auf EUR 170,9 Millionen zu. Gründe sind unter anderem gesunkene Leitzinsen sowie die Stabilisierung der Bau- und Immobilienkosten.

Ungebrochen ist auch die Nachfrage der Anleger nach nachhaltigen Investments. Das Veranlagungsvolumen stieg von 2024 auf 2025 um mehr als 70 % auf zuletzt EUR 561,9 Millionen. Das neue Sparkonto „Mein Geld-Konto Nachhaltig Plus“, das im April 2025 eingeführt wurde, hat binnen weniger Monate EUR 161,6 Millionen an Einlagen generiert. Diese Gelder werden ausschließlich für die Vergabe von ökologischen und/oder sozial nachhaltigen Krediten verwendet.

Das Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft entwickelte sich ebenfalls positiv und stieg 2025 um 11,2 %. Das Depotvolumen erhöhte sich um 13,4 % auf EUR 14,8 Milliarden. Insgesamt betreut die BKS Bank mittlerweile Kundengelder in Höhe von EUR 23,3 Milliarden (+10,3 %). Allein die Primäreinlagen sind um EUR 430 Millionen angestiegen.

„Trotz einer deutlich erhöhten Bankenabgabe und eines stark gesunkenen Leitzinsniveaus ist unser operatives Ergebnis nur leicht zurückgegangen“, zieht Juhász eine positive Bilanz. „Unser Eigenkapital liegt erstmal über EUR 2 Milliarden und ist seit 2021 um fast 40,0 % gestiegen.“ Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (Return on Equity, ROE) lag 2025 bei 8,3 %, die harte Kernkapitalquote bei 15,0 % und damit deutlich über den regulatorischen Anforderungen.

„Trotz mehrerer Rezessionsjahre in Österreich und eines angespannten Immobilienmarktes ist unser Risikoaufwand nur leicht gestiegen. Die Quote notleidender Kredite (NPL) liegt bei 3,5 %. Das ist ein guter Wert in der Branche“, sagt Nikolaus Juhász.

Der Ausblick auf 2026 ist aktuell von geopolitischen Unsicherheiten geprägt. „Wir sind in engem Austausch mit unseren Kunden und analysieren laufend die Auswirkungen gestiegener Energiepreise und gestörter Lieferketten“, betont Juhász. Erste Auswertungen zeigen, dass der Nahe Osten nur für wenige Kunden ein wesentlicher Absatz- oder Beschaffungsmarkt ist. Konkrete Auswirkungen aus Zweitrundeneffekten sind derzeit jedoch schwer quantifizierbar.

Für 2026 setzt sich die BKS Bank das Ziel, sowohl das Zins- als auch das Provisionsergebnis zu steigern und die NPL-Quote unter dem Vorjahresniveau zu halten. Erwartet wird ein Anstieg der Kreditproduktion und eine Annäherung an das strategische Wachstumsziel der Kundenforderungen von 4–5 %. Impulse werden sowohl vom Firmen- als auch aus dem Privatkundengeschäft kommen. Beim Provisionsergebnis wird ein Wachstum von rund 5 % angestrebt.

Zudem treibt die BKS Bank neben dem Ausbau der persönlichen Beratung ihren Digitalisierungskurs weiter voran und investiert auch 2026 stark in digitale Serviceangebote. Als eine der ersten Banken wurde die ID Austria als zusätzliches Signatur- und Legitimationsverfahren eingeführt. Für 2026 ist geplant, die bestehenden drei Bank-Apps zu einer zentralen, noch nutzerfreundlicheren App zusammenzuführen. Seit 2020 konnte die Zahl der digitalen Portale (MyNet, BizzNet, Bizznet Pro) um fast 44.000 gesteigert werden. „Das positive Kundenfeedback bestätigt unseren Weg“, zeigt sich der für IT und Digitalisierung zuständige Vorstand Dietmar Böckmann zufrieden.

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