Chancen & Risiken – ehrlich & transparent
Wertpapierveranlagungen unterscheiden sich in ihren Ertrags- und Risikoprofilen. Entscheidend ist, welche Schwankungen und möglichen Verluste Sie persönlich akzeptieren können.

Sind Wertpapiere das Richtige für mich?
Warum Wertpapiere Chancen bieten
Langfristig können Wertpapiere zur Vermögensentwicklung beitragen – vor allem, wenn Zeit ein entscheidender Faktor ist.
Warum Risiken dazugehören
Kapitalmärkte reagieren auf viele Einflüsse: Wirtschaftliche Entwicklungen, politische Ereignisse, Zinsschwankungen und Marktstimmungen.
Wertpapiere können sinnvoll sein, wenn Sie:
• langfristig denken, • Kursschwankungen akzeptieren können, • langfristig finanzielle Ziele haben.
Entscheidend sind:
• persönlicher Anlagehorizont = Anlageziele und - dauer, • individuelle Risikobereitschaft, • finanzielle Situation.
Welche Lösung zu Ihnen passt, kann nur im persönlichen Gespräch geklärt werden.
Die Veranlagung in Wertpapieren birgt neben Chancen auch Risiken.

Anlagehorizont – einfach erklärt
Wer in Wertpapiere investiert, verfolgt unterschiedliche Ziele. Ebenso unterschiedlich ist die Bereitschaft, Kursschwankungen in Kauf zu nehmen. Hier finden Sie eine erste Orientierung.
Die folgende Übersicht dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Der Anlagehorizont und die persönliche Risikobereitschaft beeinflussen maßgeblich, welche Arten von Wertpapieren grundsätzlich in Frage kommen.
Ziele
Pensions- und Altersvorsorge
Langfristiger Vermögensaufbau mit dem Ziel, finanzielle Spielräume im Ruhestand zu schaffen.
Vermögensbildung und -optimierung Schrittweiser Aufbau und Entwicklung von Vermögen über mehrere Jahre hinweg.
Überproportionale Teilnahme an Marktchancen Langfristige Nutzung von Marktchancen mit höheren Schwankungen.
Dauer
Grundsätzlich gilt: Ein längerer Anlagehorizont kann helfen, Kursschwankungen besser auszugleichen – bietet jedoch keine Garantie. Mögliche Zeiträume sind:
Kurzfristig
1 bis 3 Jahre
Mittelfristig
3 bis 5 Jahre
Langfristig
Mehr als 5 Jahre
Risikobereitschaft
Wertpapierveranlagungen unterscheiden sich in ihren Ertrags- und Risikoprofilen. Entscheidend ist, welche Schwankungen und möglichen Verluste Sie persönlich akzeptieren können.
Kapitalerhalt
Geringe Verluste stehen für mich im Vordergrund. Ich bevorzuge Anlageformen, die in erster Linie auf den Erhalt des eingesetzten Kapitals ausgerichtet sind und nur geringe Schwankungen erwarten lassen.
Typische Wertpapierarten: Anleihen und Anleihefonds.
Moderates Vermögenswachstum
Ich möchte mehr Ertrag – mit möglichen Wertschwankungen. Ich bin bereit, moderate Kursschwankungen in Kauf zu nehmen, um Erträge über dem allgemeinen Zinsniveau zu erzielen. Geringe Verluste akzeptiere ich.
Typische Wertpapierarten: Anleihen mit höherem Risiko, Mischfonds, ausgewogene Fonds und ETFs
Dynamisches Vermögenswachstum
Ich nutze Marktchancen langfristig. Ich akzeptiere größere Kursschwankungen, um langfristig höhere Ertragschancen zu nutzen. Auch deutlichere Verluste sind möglich.
Typische Wertpapierarten: Aktienfonds, Aktien-ETFs und Aktien.
Überdurchschnittliche Erträge
Ich nehme hohe Schwankungen bewusst in Kauf. Ich investiere mit dem Ziel, überdurchschnittliche Ertragschancen zu nutzen, und bin mir des erhöhten Verlustrisikos meines eingesetzten Kapitals bewusst.
Typische Wertpapierarten: Einzelaktien, stark schwankungsanfällige Aktienfonds oder ETFs
Die Zuordnung von Wertpapieren zu Risikostufen ist vereinfacht dargestellt. Tatsächliche Risiken können je nach Produkt, Marktumfeld und Laufzeit variieren.
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