respACT Business Lunch Kärnten zeigt konkrete Wege zur klimaneutralen Industrie
13.07.2026 13:40Die Transformation hin zur Klimaneutralität ist zu einer zentralen strategischen Frage für den Wirtschaftsstandort geworden. Beim respACT Business Lunch Kärnten diskutierten Vertreter*innen aus Industrie und Finanzwirtschaft unter dem Titel „Industrie im Wandel – Strategien zur erfolgreichen Dekarbonisierung“, wie energieintensive Unternehmen ihre CO₂‑Emissionen senken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

Foto: @Caroline Knauder V.l.n.r.: Dietmar Böckmann - Vorstandsmitglied BKS Bank und Landeskoordinator Kärnten respACT, Claudia Mischensky – Vize Generalsekretärin IV und Geschäftsführerin IV Kärnten, Nikolaus Juhász – Vorstandsvorsitzender BKS Bank und Vorstandsmitglied respACT, Daniela Knieling – Geschäftsführerin respACT, Alexander Moser-Parapatits – Vorstandsmitglied AMAG, Meinrad Höfferer – Direktor Wirtschaftskammer Kärnten.
Im Fokus stand die Dekarbonisierungsstrategie der AMAG Austria Metall AG. Das Unternehmen zeigt, wie durch Effizienzsteigerungen, Kreislaufwirtschaft und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, substanzielle Fortschritte möglich sind.
„Dekarbonisierung gelingt, wenn Technologie, Geschäftsmodell und Partnerschaften zusammenwirken. Die AMAG zeigt eindrucksvoll, wie sich CO₂ Emissionen in energieintensiven Prozessen gezielt reduzieren lassen: mit klaren Roadmaps, belastbaren Daten und starken Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette. So werden Emissionen konsequent gesenkt und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Diese Erfahrungen sind wertvoll für alle, die die nachhaltige Transformation aktiv gestalten. Der Business Lunch in Kärnten bietet den idealen Rahmen, um diese Best Practices zu teilen und voneinander zu lernen“, betont Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.
Aus Sicht der Industrie wird dabei deutlich, dass der Erfolg der Transformation davon abhängt, Klimaschutz und wirtschaftliche Tragfähigkeit gemeinsam zu denken. Während Effizienzsteigerungen und der Einsatz von Recyclingaluminium bereits heute zu substanziellen CO₂-Einsparungen bei der AMAG führen, ist die vollständige Umstellung auf klimaneutrale Energiequellen stark von externen Rahmenbedingungen abhängig. „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um die CO2-Emissionen an unserem Standort auf Netto-Null zu senken. Ob wir dieses Ziel erreichen können, hängt maßgeblich davon ab, ob erneuerbare Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist“, so Alexander Moser-Parapatits, Strategie- und Innovationsvorstand der AMAG Austria Metall AG.
Dass nachhaltige Transformation und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam gedacht werden müssen, unterstrich auch Nikolaus Juhász, Vorstandsvorsitzender BKS Bank und respACT-Vorstandsmitglied: „Dekarbonisierung ist kein Zusatz mehr, sondern eine unternehmerische Notwendigkeit. Wer heute in klimafreundliche Prozesse investiert, sichert sich Innovationskraft, Resilienz und Marktvorteile.“
Dekarbonisierung ist weit mehr als eine ökologische Verpflichtung. Sie ist eine zentrale strategische Herausforderung, die verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und breite Unterstützung erfordert. Nur wenn industrielle Wertschöpfung am Standort gesichert bleibt, kann die Transformation dauerhaft gelingen – ökologisch wie ökonomisch.
Über das Format Der Business Lunch Kärnten am 9. Juli 2026 wurde in Kooperation mit der BKS Bank und mit Unterstützung der Industriellenvereinigung, der Industriellenvereinigung Kärnten und Wirtschaftskammer Kärnten umgesetzt.
Über respACT respACT – austrian business council for sustainable development – ist Österreichs führende Plattform für unternehmerische Verantwortung, nachhaltige Entwicklung und ESG-Transformation. Sie unterstützt mehr als 450 Mitgliedsunternehmen dabei, ökologische, soziale und ökonomische Ziele wirksam und zukunftsorientiert umzusetzen.
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Rückfragen und Kontakt: respACT - austrian business council for sustainable development Maximilian Augustin, BA Telefon: +43 664 197 25 82 E-Mail: m.augustin@respact.at Website: https://www.respact.at

