BKS Bank: Ausgezeichneter Geschäftsverlauf im ersten Quartal

25.05.2018

Die börsennotierte BKS Bank konnte im ersten Quartal 2018* den Periodenüberschuss um 19,2 % auf 13,4 Mio. Euro steigern. Die Bilanzsumme wuchs um 5,2 % auf 7,97 Mrd. Euro.

Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer

Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer

„Wir freuen uns, dass wir den guten wirtschaftlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2017 im ersten Quartal 2018 fortsetzen konnten und unser Periodenüberschuss um fast 20 % auf 13,4 Mio. Euro stieg“, berichtet BKS Bank-Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer.

Zinsüberschuss wächst deutlich

Wesentlich dafür verantwortlich war das gute Zinsergebnis, das vor allem von einem weiteren Rückgang der Risikovorsorge profitierte. „Wir sind in den vergangenen Jahren sehr risikobewusst bei der Kreditvergabe vorgegangen. Gleichzeitig floriert die Konjunktur und damit die heimische Wirtschaft“, so Stockbauer. Insgesamt lag die Risikovorsorge bei erfreulich geringen 2,9 Mio. Euro nach noch 8,3 Mio. Euro im ersten Quartal 2017. Der Zinsüberschuss von 30,6 Mio. Euro ging trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase aber dank eines guten Kreditwachstums nach oben (28,9 Mio. Euro  im Jahr 2017). Summa summarum erzielte die BKS Bank am Ende des ersten Quartals 2018 einen Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 27,7 Mio. Euro (+34,8 %).

Zahlungsverkehr: Gefragtes Beraterwissen

Ebenso zufrieden zeigt sie sich mit dem Aufwärtstrend bei den Zahlungsverkehrsprovisionen, die auf 5,2 Mio. Euro ausgebaut wurden. „Immer mehr Kunden schätzen das Know-how unserer Experten. Beispielsweise bietet die Digitalisierung für viele Unternehmen Chancen im Online-Handel. Die BKS Bank-Zahlungsverkehrsspezialisten unterstützen die Unternehmer bei der Einrichtung der nötigen Online-Bezahlsysteme. Die neue BKS Bank Business-App, die im ersten Quartal eingeführt wurde, ermöglicht Unternehmen ihre Zahlungsverkehrstransaktionen nun auch mobil von unterwegs durchzuführen. Ein weiterer Meilenstein unseres digitalen Angebots“, erklärt Stockbauer.

Strikte Kostendisziplin hält Verwaltungsaufwand niedrig

Zum guten Ergebnis trug auch die strikte Kostendisziplin bei. Der Verwaltungsaufwand von 27,6 Mio. Euro lag um 3,8 % höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Die größte Aufwandsposition ist – einem Dienstleistungsunternehmen entsprechend – der Personalaufwand von 17,5 Mio. Euro  (+0,6 %).

Bilanzsumme steigt auf knapp 8 Mrd. Euro

Bilanzseitig entwickelte sich das Institut ebenfalls gut. „Wir konnten die Bilanzsumme seit 01. Jänner 2018 von 7,60 Mrd. Euro auf 7,97 Mrd. Euro ausbauen“, berichtet die Vorstandsvorsitzende. Das an Kunden vergebene Kreditvolumen stieg im gleichen Zeitraum um 2,6 % auf 5,59 Mrd. Euro. Die Primäreinlagen wuchsen von 5,67 auf 5,88 Mrd. Euro.

Darüber hinaus hat  die BKS Bank im ersten Quartal 2018 viele Weichen für ihre weitere Zukunft gestellt.  Ab 01. September wird Alexander Novak, bislang Leiter der Direktion Slowenien, Mitglied des Vorstandes. Damit wird dem stetig steigenden Anteil des internationalen Geschäfts der BKS Bank Rechnung getragen.

Neue Filialen in Kranj und Wien in Vorbereitung

Mit der Übernahme von rund 9.000 Kunden der slowenischen GBD (Gorenjska borznoposredniška družba d.d) wurde der Marktanteil im Veranlagungsgeschäft in Slowenien deutlich ausgebaut. „Wir freuen uns, dass die Übernahme des Brokerage und der Vermögensverwaltung der GBD plangemäß mit 30. April abgeschlossen wurde. Da viele dieser Kunden aus Kranj und Umgebung kommen, werden wir dort noch heuer eine Filiale eröffnen. Ein passender Standort wurde bereits gefunden, die Planungen sind bereits im Laufen“, erklärt die Vorstandsvorsitzende.

Auch in Wien wird die BKS Bank weiter wachsen. „Am 01. Oktober eröffnen wir eine Filiale in der Hernalser Hauptstraße 94“, sagt Herta Stockbauer. Wien ist der wichtigste inländische Wachstumsmarkt der BKS Bank. „Die Bundeshauptstadt bietet für einen Bankpartner mit hoher Beratungsqualität noch viel Potenzial. Daher konnten wir in den letzten Jahren die Zahl unserer Privat- und Firmenkunden stark ausbauen.“

Möglich macht das Wachstum u. a. die im ersten Quartal erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung. Die BKS Bank konnte 3.303.300 Junge Aktien am Markt platzieren, was die Kapitalquoten positiv beeinflusste. „Im Gegenzug laufen aber immer mehr Übergangsbestimmungen von Basel III aus. Unsere Gesamtkapitalquote per 31. März 2018 betrug daher 15,1 %, die harte Kernkapitalquote 11,2 %“, erklärt Stockbauer. Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Quoten weiter zu erhöhen.

 

Foto (Gernot Gleiss, honorarfrei abdruckbar):

Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer: „BKS Bank eröffnet neue Filialen in Wien und Kranj“

*Seit 01.01.2018 erfolgt die Rechnungslegung der BKS Bank nach dem IFRS 9 Standard zur Bewertung von Finanzinstrumenten. Daraus können gegenüber zuvor veröffentlichten Berichten Abweichungen bei diversen Kennzahlen entstehen. Eine detaillierte Darstellung, welche Auswirkungen die Überleitung auf IRFS9 hat, ist im Zwischenbericht zum 31. März 2018 nachzulesen. Dieser ist auf unserer Website www.bks.at unter Investor Relations, Berichte und Veröffentlichungen downloadbar.