respACT-Business Lunch: Muss Klimaneutralität neu gedacht werden?

08.07.2022

Die Zukunft von Mobilitäts- und Antriebskonzepten stand im Mittelpunkt des respACT-Business Lunch am Wörthersee.

Foto: Mit Blick auf den Wörthersee diskutierten Herta Stockbauer, Uwe Grebe und respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling über die Mobilität der Zukunft. (Foto ©Caroline Knauder, honorarfrei abdruckbar)

Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank und respACT-Vizepräsidentin, gab zahlreichen interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern einen Einblick in die Aktivitäten der BKS Bank in diesem Bereich: „Wir haben Nachhaltigkeit und Klimaschutz fest in ihrer Unternehmensstrategie und -kultur verankert. Der BKS Bank-Fuhrpark wird beispielsweise bei Neuanschaffungen ausschließlich mit Fahrzeugen mit Hybrid- und E-Fahrzeugen bestückt. Dass in der EU ab 2035 nur noch Autos ohne Verbrennungsmotoren zugelassen werden, bestätigt unseren eingeschlagenen Weg als Nachhaltigkeits-Vorreiter und bringt mehr Sicherheit für die heimische Industrie und Energieunabhängigkeit.“

AVL-Geschäftsführer Uwe Grebe betonte in seinem Impulsvortag: „Langfristig wird die Vermeidung von CO2-Emissionen im Lebenszyklus eines Fahrzeugs zur neuen Währung. Der Verkehrssektor wird zunehmend um die begrenzten erneuerbaren Energiequellen konkurrieren.“ Er informierte über Entwicklungstrends für die verschiedenen Antriebsarten und stellte diese in den Kontext der politischen Maßnahmen für ausgewählte Regionen sowie der verschiedenen Strategien zur CO2-Reduzierung. Weiters gab seine Präsentation einen Ausblick auf die CO2- Emissionen über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge.

respACT ist Österreichs führende Unternehmensplattform für verantwortungsvolles Wirtschaften. In seiner Veranstaltungsreihe „Business Lunch“ wird die entscheidende Rolle privatwirtschaftlicher Unternehmen für die Umsetzung des Green Deals in Österreich hervorgehoben. Der diesjährige Business Lunch wurde von der BKS Bank, der Industriellenvereinigung Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten unterstützt sowie vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.